21.11.2025
Kindermusical begeistert 500 Gäste im CVJM-Haus

Zwei Mal „Volles Haus“ konnte der CVJM Esslingen an Allerheiligen im großen Saal im Haupthaus an der Kiesstraße vermelden. Insgesamt 500 Zuschauerinnen und Zuschauer haben bei den zwei Vorstellungen des Kindermusicals „Die unglaubliche Hochzeit“ beste Unterhaltung geboten bekommen. Als Lohn bekamen die Kids auf der Bühne zwei Mal einen Riesenapplaus. Auf der Bühne wurde nicht nur Theater gespielt, sondern auch getanzt und gesungen, live begleitet von der Zolo-Band aus der Zollberger Christusgemeinde. „Wir haben eine intensive Woche hinter uns, in der die Kinder unheimlich viel geschafft haben“, sagt Tabea Besch vom CVJM, die mit Gabriele Deutschmann und Renate Besch die Leitung der Ferienfreizeit innehatte.
Die „Freizeit“ hatte es für die 40 Kinder wahrlich in sich: In der Woche in den Herbstferien wurde intensiv geprobt, sei es beim Texte lernen, Tanz-Choreografien trainieren oder Gesangsstücke üben. Dazwischen wurde gemeinsam gegessen und gespielt, beim Tischtennis oder in der Turnhalle, in Workshops gebastelt oder in der Bibelzeit gelernt, dass Gott den Menschen ihre Begabungen geschenkt hat. „Mein Kind kam die ganze Woche über müde, aber auch sehr aufgeräumt nach Hause“, so das Zitat einer Mutter Das Organisationsteam sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten Wert auf eine Tagesstruktur und Probendisziplin gelegt. Ohne diese beiden Zutaten wäre das musikalische Menü für die Hochzeitsfeier nicht gelungen.
Das christliche Kindermusical des Essener Komponisten und Autors Frank Kampmann handelt von der Hochzeit von Kana, in der Jesus zum ersten Mal ein Wunder vollbringt. Kampmann hat jedoch zahlreiche humoristische Elemente in die Texte eingebaut und dazu neun Stücke aus unterschiedlichsten Stilrichtungen komponiert, von Gospel über Rap und Salsa-Klängen bis zu Pop-Balladen. Richtig spannend wurde es für alle Beteiligten am Freitag vor der Aufführung, als die Kinder erstmals mit der erwachsenen Band zusammen probten. Bis dahin hatten sie nur die Studioversion als Referenz. Tatsächlich funktionierte die „Hochzeit“ der beiden Elemente in der Haupt- und Generalprobe fast reibungslos.
Dass man statt Musik vom Computer auf eine Live-Band setzte, brachte zwar mehr Aufwand, aber auch mehr Freude mit sich. „Für meine Tochter war es etwas ganz besonderes, dass für eine echte Band für die Kinder spielte“, freute sich eine Mutter nach der Aufführung. Auch für die Lichttechnik, den Sound, die Requisiten und sogar die Kostüme konnten die Verantwortlichen teilweise echte Profis in ihrem Fach gewinnen, die sich gerne für die Kinder ins Zeug legten. Der CVJM-Vorsitzende Tillmann Seiffer dankte nach der zweiten Aufführung dementsprechend auch dem gesamten Team aus Kindern und Erwachsenen. „ So eine Musical- Freizeit ist ein Riesenaufwand, ein echter Kraftakt. Aber dieser hat sich gelohnt. Das zeigen die strahlenden Gesichter und eine tolle Aufführung“, sagte er.
Es ging jedoch nicht nur um das Resultat, sondern auch den Weg dahin, „Das Gemeinschaftsgefühl ist durch die Proben enorm gewachsen“, sagt Tabea Besch. Der spontane Ausruf eines neunjährigen Jungen am letzten Tag gehört nicht nur für sie zu den bleibenden Erinnerungen: „Es ist doch viel zu schön, um schon vorbei zu sein.“
